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Wasserversorgung bis 2050 sicherstellen!

Erstellt am: 08.06.2021
Wasserversorgung bis 2050 sicherstellen!-
Die gute Nachricht vorweg: In der Region Amstetten gibt es Wasserreserven die auch in Zukunft, trotz Klimaerwärmung, noch zur Verfügung stehen werden. Bisher konnten die oft kleinen, gemeindeeigenen Wassernetze bei Trinkwassermangel den Bedarf mit dem Ankauf von Wasser aus „wasserreicheren“ Gemeinden gut abdecken. Doch mit den rasant wachsenden Flächenversiegelungen durch Siedlungen, Gewerbe und Industrie und dem steigenden Pro-Kopf-Verbrauch von Wasser, stoßen die Wasserversorger an ihre Grenzen.

„In den 13 Gemeinden, die wir im Rahmen einer nachhaltigen Trinkwasserversorgung betrachten, gibt es schon viele Vernetzungen. In der Studie wurde nun erhoben, wie Trinkwasser im Fall von lokalen Engpässen am besten verteilt werden kann. Es geht darum vorauszuschauen und sich angesichts der Entwicklungen zu überlegen, wie wir die Trinkwasserversorgung für die Bürgerinnen und Bürger in Zukunft sicherstellen können!“ – so, LAbg. Bgm. Anton Kasser (Obmann des GDA)

Die KlimawandelAnpassungsmodellregion (KLAR!) setzt mit dem Projekt „Wasserversorgung 2050“ den entscheidenden Schritt in Richtung eines großräumigen Wasserversorgungsnetzes im mittleren Ybbstal. Die Ziviltechnikerkanzlei IKW aus Amstetten beleuchtet in einer Studie inwiefern die vorhandenen Brunnen, Hochbehälter, Wassernetze und gemeindeübergreifenden Transportleitungen zukünftig ausgebaut und dimensioniert werden müssen. Die Ergebnisse dieser Studie wurden den betroffenen Gemeinden nun vorgestellt. So konnte eine solide Basis für die weitere Entwicklung des Wassernetzes in der Region geschaffen werden.

Darüber hinaus werden im Rahmen des KLAR! Programmes bis 2022 direkte Maßnahmen wie regional produzierte Trinkbrunnen, Beschattung, grüne Inseln in Ortszentren oder auch langfristige Projekte wie Bewusstseinsbildung oder die Erhöhung von Biodiversität durchgeführt. Diese innovativen und nachhaltigen Kleinprojekte unterstützen die Bürgerinnen und Bürger sowie die Gemeinden bei der Anpassung an den Klimawandel.

Quelle: GDA

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