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Unsere Donaureise geht zu Ende!

Erstellt am: 09.11.2020
Unsere Donaureise geht zu Ende!-
Unsere Donau-Reise voller inspirierender Begegnungen mit Menschen, welche uns vom Leben am großen Strom erzählten, mit Exponaten, welche Bilder seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zeichneten, geht zu Ende.
„Es ist gelungen, Neugierde auf den Donauraum zu lenken, Lust auf eine eigene Donauentdeckung zu machen und Dank der herausragenden Exponate durchaus neue Geschichten rund um den großen Strom Europas zu erzählen. Eine Ausstellung in anderem Format ist erfolgreich zu Ende gegangen: eine Reise die flussaufwärts Menschen, Geschichten und Länder rund um den zweitgrößten Fluss Europas in lebendiger Weise zusammengebracht hat“, freut sich Kurt Farasin, Künstlerischer Leiter.
 
Die Donau steht für die Vielfalt unseres Kontinents und seine Geschichte: „Ich hoffe, dass die Besucherinnen und Besucher unsere Ausstellung nicht nur mit einer gewissen Sehnsucht nach der Donau verlassen haben, sondern auch mit einem Bewusstsein für das Privileg, in einem Europa mit immer weniger Grenzen leben zu dürfen“, erklärt Kurator Dominik Heher.
Die Donau ist mehr als nur ein Strom: „Manche sagen, die Donau trennt die Menschen, aber ich denke, dass sie sie verbindet. Die Menschen, die an der Donau leben, sind sich oft nicht bewusst, wie sehr sie einander ähneln und wie sehr sie miteinander verbunden sind“, so Juray Čarný, Kurator in der slowakischen Hauptstadt Bratislava.
Ein neugieriger Blick flussaufwärts vom Schwarzen Meer bis zur Schallaburg: „Es war für uns in der Kulturvermittlung wirklich spannend und erfreulich, dass die Schallaburg in dieser Saison so viele neue Gäste ansprechen konnte. Wir hatten Gäste aus Tirol, Vorarlberg, Salzburg, die bisher noch nie da waren und das Gesamterlebnis Schallaburg genossen haben. Das ist schön und hat uns auch gezeigt, wie wichtig kulturelle Angebote sind“, so Marcel Chahrour, Kulturbegleiter Schallaburg.
 
Die Donau war stets Grenze und Brücke, Ressource und Naturraum, Mythos und Realität. Kein Strom der Welt verbindet so viele unterschiedliche Länder, Sprachen und Mentalitäten wie die Donau. Sie ist zugleich Wasserstraße und Grenze, Lebens- und Wirtschaftsraum. Was die Donau ist, ist vor allem eine Frage der Perspektive.
 
„Kunst und Kultur gibt Kraft, weckt Neugierde, lässt innehalten und bereitet Freude. Wir konnten als Bildungseinrichtung einen wichtigen Beitrag zum Wohlergehen und Zusammenleben unserer Gesellschaft leisten. Aufgrund der behördlichen Maßnahmen hat es im geplanten Ausstellungszeitraum 28. März - 8. November 71 Schließtage gegeben; das entspricht ca. einem Drittel der ursprünglich geplanten Ausstellungszeit. Umso mehr freut es mich, dass in dieser herausfordernden Zeit für 81.630 Besucher die Schallaburg ein wichtiger Ort der Begegnung war. Eine Weiterempfehlungsrate von 99% unterstreichen die Begeisterung für den Erlebnisraum Schallaburg“, resümiert Geschäftsführer Peter Fritz.
 
Das Zusammenspiel von Ausstellungen, historischem Ambiente und weitläufigem Schlossgarten macht die Schallaburg zum Lieblingsplatz, der in Erinnerung bleibt.

Ausstellungsausblick 2021:
Sehnsucht Ferne – Aufbruch in neue Welten
20. März - 7. November
Mut und Angst, Forschergeist und Selbstzweifel, Erfolg und Scheitern: Bis heute faszinieren uns die großen Abenteuer von Entdeckerinnen und Reisenden. Wer waren die Menschen hinter den Legenden? Was wurde entdeckt und was hieß das für die Entdeckten? Was hat Europa in der Ferne gesammelt und welches Bild haben wir uns von der Welt gemacht?  Viele Abenteuer und Geschichten von gestern öffnen eine neue Perspektive auf die Welt von heute und machen Lust zum eigenen Aufbruch.

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