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Neues MRT-Institut für Amstetten

Erstellt am: 16.06.2021
Neues MRT-Institut für Amstetten-
 
Die Gruppenpraxis für Radiologie von Dr. Gregor Jülg & Partner plant die Errichtung eines modernen Röntgeninstitutes das in Zukunft über ein Magnetresonanz-Tomographiegerät (MR) verfügen wird. Am 10. Juni war der Spatenstich dafür.
 
Den Wunsch nach einem MR-Gerät in der Amstettner Praxis gibt es bereits seit Jahren. „Seit rund 15 Jahren versuchen wir ein derartiges Gerät für unser Institut bewilligt zu bekommen. Bisher leider ohne Erfolg“, so der Eigentümer des bestehenden Diagnosezentrums Dr. Gregor Jülg.
„Bedenkt man, dass der Bedarf an MR-Untersuchungen weltweit jährlich um 5-7 % steigt, sieht man die enorme Bedeutung dieser Möglichkeit der bildgebenden Diagnostik“, so Dr. Jülg weiter. Der im neuen MR-Gerät eine Verbesserung des Gesundheitsangebots in der Region sieht. „Auch wenn das MR bei uns im Moment noch privat bezahlt werden muss. Uns ist vor allem wichtig, unser Kundenservice zu verbessern.“ Mit dem Landesklinikum Amstetten arbeitet man gut zusammen. „Dort steht ja ein MR-Gerät, PatientInnen müssen aber oft lange auf einen Termin warten, aufgrund der hohen Auslastung.“

Bürgermeister Christian Haberhauer sicherte Dr. Gregor Jülg und seinem Partner Dr. Andreas Stadlbauer seine Unterstützung zu und begrüßt die Zusammenarbeit mit dem Landesklinikum Amstetten: „Es freut mich immer, wenn Ärzte auch zu Unternehmer werden“, so der Bürgermeister. Immerhin beschäftigt das Diagnosezentrum Amstetten rund 30 MitarbeiterInnen in Zukunft werden es rund 40 MitarbeiterInnen sein. Weiters unterstrich Haberhauer die Bedeutung des Diagnosezentrums für die Stadt und die Umlandgemeinden: „Das Einzugsgebiet ist sehr groß, dass darf man nicht unterschätzen“.
Gebaut wird das Röntgeninstitut gegenüber dem bestehenden Diagnosezentrum. „Wir platzen bereits aus allen Nähten“, so Dr. Jülg am Rande des Spatenstichs.
Dass er mit Dr. Gregor Jülg an seiner Seite den richtigen Partner gefunden hat betont auch Dr. Andreas Stadlbauer. „Nicht nur medizinisch, er bringt auch frischen Wind in die Praxis. Man könnte sagen, es wird ein Generationenwechsel vollzogen und das ist gut so“, so der Gründer des Diagnosezentrums. Der stets Wert auf Qualität und Zeitmanagement in seiner Praxis gelegt und versucht hat die Abläufe zu optimieren.
 
Ab Herbst 2021 soll das moderne Röntgenzentrum in Betrieb gehen.
Nach der geplanten Bauzeit von rund sechs Monaten soll das neue MRT-Institut zu Beginn des Jahres 2022 eröffnet werden.
Das Institut verfügt über eine Gesamtfläche von rund 610 m² und ist jederzeit erweiterbar. Einen Parkplatz für 30 PKW-Abstellplätze und sowie E-Tankstellen. Die gesamte Nutzfläche beträgt rund 4.000 m². Ziel des privaten MRT-Institutes ist es, das Gesundheitsangebot zur Versorgung der Bevölkerung im Gebiet zwischen St. Pölten und Linz zu erweitern. Der Vorteil einer privaten MRT Einrichtung ist, dass die PatientInnen unbürokratisch und ohne Wartezeiten untersucht werden können. Somit verkürzt sich die Zeitspanne zwischen Abklärung mittels MRT und Therapie erheblich.

Vorsorgeuntersuchung für die Gesundheit der AmstettnerInnen
Zudem wird künftig das Thema der Vorsorge noch mehr in den Mittelpunkt gestellt. Auch hier kann man dem  Patientenwunsch entsprechende Vorsorgeuntersuchungen anbieten. Wie etwa ein MRT im Bereich der Brust, des Kopfes, von Gefäßen und anderen Bereichen.
Das MRT-Institut sowie 30 weitere Parkplätze für die Patienten werden gegenüber dem seit 2001 bestehendem Ordinationshaus in der Agathastrasse 3300 Amstetten errichtet.
Bürgermeister Christian Haberhauer freut sich über das zusätzliche Angebot in der Stadt: „Dieses neue Institut ist als Erweiterung unseres Gesundheitssystems ein Gewinn für Amstetten. Damit wird die medizinische Versorgung der Stadt verbessert und das Angebot für die BürgerInnen erweitert. Ich bedanke mich bei Dr. Stadtlbauer und Dr. Jülg für ihr gemeinsames Engagement.“

Quelle: Stadtamt der Stadtgemeinde Amstetten

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