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Neues Führungsduo bei Bergrettung Amstetten

Erstellt am: 26.06.2020
Neues Führungsduo bei Bergrettung Amstetten-
Fast vollzählig war die Mannschaft der Bergrettung Amstetten erschienen, um die Ortstellenleitung und die Referenten für die nächste Funktionsperiode zu wählen. Auf den Ortsstellenleiter Helmut Wiry und Stellvertreter Peter Wurm folgen Helmut Lutz als Ortsstellenleiter und Bernhard Wenger als dessen Stellvertreter. Bei den Referenten gab es kaum Änderungen.
 
Bedingt durch die Corona-Krise konnte nicht wie ursprünglich vorgesehen im April bei der Mannschaftsitzung der Bergrettungsortsstelle die Jahreshauptversammlung mit Neuwahl abgehalten werden. Unter strengen Hygieneauflagen konnte nun am 9. Juni 2020 die Jahreshauptversammlung nachgeholt werden. Neben dem Bericht über die vergangene schneearme Wintersaison – dennoch mit elf Einsätzen/fünf Hilfeleistungen bei Schiunfällen – standen auch Neuwahlen am Programm.

Nach vier erfolgreichen Funktionsperioden mit umfangreicher Erweiterung und Modernisierung der Ortsstelle legten der bisherige Ortsstellenleitern Helmut Wiry und sein Stellvertreter Peter Wurm ihre Ämter nieder.
Als Nachfolger wurden Helmut Lutz als neuer Ortsstellenleiter und Bernhard Wenger zu seinem Stellvertreter mit überwältigender Mehrheit gewählt. Michael Paus, bislang Einsatzleiter-Stellvertreter, folgt Ernst Gockert als Einsatzleiter. Neu als Einsatzleiter-Stv. wurde Fritz Irauschek jun. bestellt. Alle weiteren Referate bleiben unverändert.

Die Ortsstelle Amstetten freut sich, dass sich nach der Corona-bedingte Pause nunmehr alle Alpinsportarten wieder ausgeübt werden dürfen.  Die Bergrettung weist aber darauf hin, bei der Tourenplanung auf die längere Aktivitätenpause Bedacht zu nehmen und alpine Unternehmungen eher moderat und nicht an der Leistungsgrenze anzulegen. Zum Zweiten gelten auch am Berg die gleichen Hygiene- und Abstandsregeln wie im gesamten Breitensport. Je höher die Atemfrequenz und die Windgeschwindigkeit, desto größer der Abstand zueinander. Und drittens wird empfohlen, nur bei vollständiger Gesundheit Outdooraktivitäten zu unternehmen.

Zusatzinfo:
Die Bergrettung Niederösterreich/Wien (ÖBRD NÖ/W) umfasst 30 Ortsstellen mit insgesamt etwa 1300 Bergretterinnen und Bergrettern. Die Mitglieder des ÖBRD NÖ/W stehen 365 Tage im Jahr rund um die Uhr bei jedem Wetter freiwillig und unentgeltlich bereit, um bei einem Unfall im unwegsamen Gelände rasch und effizient helfen zu können. Der geografische Wirkungsbereich erstreckt sich von den alpinen Regionen in Niederösterreich über den südlichen Wienerwald bis zur Donau. Bergungen von Tieren im alpinen oder unwegsamen Gelände werden von der Bergrettung ebenfalls durchgeführt.

Quelle Bild:ÖBRD NÖ/W

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