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Meisterklasse fertigt 20 Betten, Garderobe und Nischenschrank

Erstellt am: 02.07.2020
Meisterklasse fertigt 20 Betten, Garderobe und Nischenschrank-
Im Rahmen der Meisterprüfung der Tischler in Pöchlarn wird nicht im stillen
Kämmerlein alleine an einem Meisterstück getischlert, sondern man
arbeitet wie im Betrieb im Team. Bereits zum zweiten Mal wurde als
Aufgabe ein Wunsch des Ausbildungszentrums Niedernondorf an die
Meisterklasse herangetragen. In 3 Teams wurden 20 Betten aus
Kernbuche massiv mit diversen Nachtkästchen, im Windfang eine
Garderobe, ein Nischenschrank und eine Segmentbogentür gefertigt und
vor Ort im Zentrum vor den Augen der Jury montiert.
Fertigen für einen guten Zweck.

Insgesamt 20 Schüler stellten sich im Rahmen der Meisterprüfung der
Herausforderung, gemeinsam zu arbeiten und individuell benotet zu
werden. Das klassische Meisterstück hat ausgedient, denn der nationale
Qualifizierungsrahmen lässt es einfach nicht mehr zu. Die Neuordnung
verlangt die Beurteilung in den drei Kategorien Kenntnisse, Fähigkeiten
und Kompetenzen. Nach der Premiere im Vorjahr hat man heuer mit dem
neuen Modus des Prüfungsschemas richtig durchstarten können. Die
Schüler fertigen für einen guten Zweck und übergeben ihre
handwerklichen Leistungen an ein Projekt. Sie verabschieden sich von
ihrem eigenen Meisterstück, das üblicherweise in ihren eigenen vier
Wänden steht und oft der Stolz der ganzen Familie ist. Der einhellige Tenor
bei den 20 Schülern in Niedernondorf war aber, dass der schöne Gedanke
überwiegt, dass man Gutes tun kann.

Im Ausbildungszentrum Niedernondorf werden Menschen aller
Generationen und Herkunft fit für die heutige Arbeitswelt gemacht. Im
Zentrum dieses Projektes, welches von der Obfrau des Vereins zur
Förderung des Ausbildungszentrums, KommR Sonja Zwazl, unterstützt
wird, stehen vor allem zwei Zielgruppen: Junge Erwachsene, die bisher
nicht im Ausbildungs- beziehungsweise Arbeitsmarkt Fuß fassen konnten
und ältere Menschen, die langzeitarbeitslos geworden sind. Sie sollen in
Niedernondorf „jobable“ gemacht werden, um für den Arbeitsmarkt
attraktive Fachkräfte zu sein. „Eine sinnvolle Tätigkeit ist die Grundlage
für ein ausgeglichenes Selbstwertgefühl und ein erfülltes Leben. Wir sind
flexibel und können auf die Anforderungen der Wirtschaft und die
Bedürfnisse der Menschen reagieren“, ist KommR Sonja Zwazl zurecht
stolz auf ihr Vorzeigeprojekt. An dieser Stelle gilt es auch den zahlreichen
Sponsoren der Firma Weyland, der Firma Würth, der Firma Sachseneder,
Schachermayer, Adler Lacke, Kaindl Industrietechnik und dem
Einkaufsverband defacto mit Karl Picker danke zu sagen.

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