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Jobchance für Corona Teststraße in Amstetten

Erstellt am: 12.03.2021
Jobchance für Corona Teststraße in Amstetten-
In der Bekämpfung der Corona-Pandemie nehmen die Dauerteststraßen eine wesentliche Rolle ein. Auch die Teststraße in Amstetten wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen und ist in hohem Maße ausgelastet. Im Rahmen des Projekts „Jobchance“ wird die Teststraße seitens des AMS administrativ unterstützt.

Das Arbeitsmarktservice NÖ bietet gemeinsam mit dem Land Niederösterreich den Bezirkshauptstädten mit Dauerteststraßen personelle Unterstützung in der Administration durch arbeitslose Zielgruppen-Personen. Das Projekt Jobchance bietet arbeitsmarktfernen Personen mit Wohnsitz in NÖ ein gefördertes Arbeitsverhältnis im Rahmen einer gemeinnützigen Arbeitskräfteüberlassung. Dabei soll ein Arbeitnehmer für eine Zeitdauer von maximal vier Monaten die Teststraße administrativ unterstützen. Die Initiative richtet sich an Personen über 50 Jahre, die beim AMS NÖ vorgemerkt sind und mindestens 90 Tage arbeitslos sind oder geringe Beschäftigungschancen haben. Auch sollen Wiedereinsteiger jeden Alters angesprochen werden. Die Lohn- und Lohnnebenkosten werden vom AMS NÖ gefördert und den anteiligen Beschäftigerbetrag übernimmt das Land NÖ. Den Gemeinden entstehen somit keine Kosten.

Eine Chance für Amstetten 

"Das AMS leistet gemeinsam mit dem Land NÖ einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Corona Pandemie und bietet den Bezirkshauptstädten Niederösterreichs mit Dauerteststraßen Unterstützung beim administrativen Personaleinsatz an. Gleichzeitig bietet sich durch diese Aktion eine Chance für am Arbeitsmarkt benachteiligte Personen, wieder in das Erwerbsleben integriert zu werden", so Harald Vetter, Leiter der AMS-Stelle Amstetten. Auch Bürgermeister Christian Haberhauer steht hinter dem Projekt. „Gerade jetzt zählt jeder Job und es freut mich, die Initiative des AMS unterstützen zu können. Wir hoffen, dass wir so einigen BürgerInnen helfen können, schwierige, finanzielle Situationen zu überbrücken und den Wiedereinstieg in das Arbeitsleben zu schaffen.“

Personenauswahl

Die Vorauswahl förderbarer Personen erfolgt durch die Regionale Geschäftsstelle des AMS NÖ – das AMS Amstetten. Die SozialbetreuerInnen der MAG Menschen und Arbeit GmbH prüfen das Interesse und die Eignung der Personen. Sobald eine Bestätigung beider Parteien vorliegt, wird die betroffene Person schließlich in das Projekt eingebunden. Dabei beträgt das Beschäftigungsmaß mindestens 20 Wochenstunden.



Foto: Gemeinderätin Sarah Huber, Bürgermeister Christian Haberhauer, Leiter des AMS Amstetten Harald Vetter 
Fotocredit: Stadtgemeinde Amstetten

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