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Gründung Wirtschaftsraum Amstetten GmbH

Erstellt am: 14.11.2020
Gründung Wirtschaftsraum Amstetten GmbH-
Bündnis für Arbeit und Wirtschaft
Die gemeinsame Pressekonferenz von Bürgermeister Christian Haberhauer und den Bürgermeistern von 13 Umlandgemeinden markiert den symbolträchtigen Start für eine langfristige, interkommunale Kooperation - die „Wirtschaftsraum Amstetten GmbH (WRA)“.
Es ist ein in Österreich bisher einzigartiger Zusammenschluss. Die Gründung der Wirtschaftsraum Amstetten GmbH (WRA), die bei einer gemeinsamen Pressekonferenz offiziell vorgestellt wurde, markiert den Start einer starken, von großem Vertrauen geprägten, interkommunalen Zusammenarbeit. Teil der Gesellschaft sind die Stadtgemeinde Amstetten und die 13 Umlandgemeinden Allhartsberg, Ardagger, Aschbach, Euratsfeld, Ferschnitz, Neuhofen an der Ybbs, Neustadtl an der Donau, Oed-Öhling, St. Georgen am Ybbsfelde, Viehdorf, Wallsee-Sindelburg, Winklarn und Zeillern. Die „Wirtschaftsraum Amstetten GmbH (WRA)“ wird an der Entwicklung neuer Betriebsflächen in den Gemeinden beteiligt sein und Betriebsansiedlungen koordinieren.

Wegweisende Entwicklung für die Region
Bürgermeister Christian Haberhauer freut sich über die „Jahrhundert“-Kooperation mit den Umlandgemeinden und spricht von einer wegweisenden Entwicklung: „Der Wirtschaftsraum Amstetten umfasst insgesamt 14 Gemeinden und 54.918 Einwohner. Durch die besondere geographische Lage der Gemeinden und die damit verbundene Anbindung an wichtige Infrastrukturen, finden Betriebe schon jetzt ideale Standorte vor. Alle Gemeinden der Gesellschaft ziehen gemeinsam an einem Strang, wodurch der Wirtschaftsraum insgesamt noch stärker auftritt. Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern für die sehr gute Zusammenarbeit und das Vertrauen bedanken.“
Durch die langfristige, interkommunale Kooperation wird der Wirtschaftsraum gemeinsam entwickelt. Die Gesellschaft wird von den Gemeinden mit Eigenkapital ausgestattet, wobei die Anteile zu 55 Prozent auf die Stadtgemeinde Amstetten und zu 45 Prozent auf die Umlandgemeinden entfallen. Ein Kommunalsteuerausgleich unter den Gemeinden wird dafür sorgen, dass Erträge aus neu hinzukommenden Flächen nach einem transparenten Schlüssel aufgeteilt werden.

Alle Kräfte werden gebündelt
Landtagsabgeordnete und Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer ist überzeugt, dass die Gründung der WRA ein starkes und mutiges Signal der Region im Hinblick auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung ist: „Mit der WRA bündeln wir alle Kräfte im Wirtschaftsraum Amstetten. Wir können damit im Wettbewerb stark auftreten und es schaffen, die hohe wirtschaftliche Dynamik und damit Arbeitsplätze in und rund um die Bezirksstadt Amstetten abzusichern und in Zukunft noch auszubauen. Gleichzeitig verfolgen wir damit auch das Ziel, dass Betriebsansiedlungen möglichst ressourcenschonend und an besonders geeigneten Standorten in interkommunaler Abstimmung erfolgen.“
Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Anton Kasser freut sich sehr darüber, dass es gelungen ist, diesen gemeinsamen Wirtschaftsraum zu bilden: „Es ist für die Gemeinden schon viele Jahrzehnte gelebte Praxis, Aufgaben gemeinschaftlich zu erledigen, zum Beispiel im Zuge des Gemeindedienstleistungsverbands Amstetten. Die neu gegründete Wirtschaftsraum Amstetten GmbH ist eine neue Seite im Buch der Zusammenarbeit der Gemeinden. Dafür braucht es Mut, Weitblick, aber vor allem Vertrauen in eine gemeinsame Zukunft, und eine erfolgreiche Entwicklung der Region. In den Vorgesprächen wurde allen sehr schnell bewusst, dass wir nur gemeinsam, die Stadt Amstetten und die Umlandgemeinden, als starke Region wahrgenommen werden. Und genau darum geht es in Zukunft. Dass wir als Region selbstbewusst nach außen auftreten und im Miteinander die Stärken jeder Gemeinde zum Wohl aller nutzen. Diese Weg beginnen wir heute und ich bin zuversichtlich, dass er uns alle in eine gemeinsame, gute Zukunft führen wird.“

Gemeindekooperation wie aus dem Bilderbuch
Bürgermeister Johannes Pressl spricht von einer Gemeindekooperation wie aus dem Bilderbuch und einem fast schon historischen Zeitfenster, das genutzt wurde. Dafür seien einige Faktoren ausschlaggebend: „Eine Bürgermeisterrunde, die sich persönlich gut versteht und den Wert von Stadt und Umland für die Menschen gleichermaßen schätzt. Ein neues Raumordnungsgesetz des Landes. Die Möglichkeit, Liegenschaften inmitten der Stadt Amstetten von der ÖBB zu erwerben und auch die Coronakrise, die uns anspornt, neue Wirtschaftszweige abseits der Großstadt anzuziehen.“

Quelle: Stadtgemeinde Amstetten

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