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Gespräche zu COVID-19-Testung in Arztpraxen aufgenommen

Erstellt am: 01.10.2020
Gespräche zu COVID-19-Testung in Arztpraxen aufgenommen-
Neue Testmöglichkeit unterstützt das öffentliche Gesundheitssystem

Auf Einladung von NÖ Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig fand diese Woche eine erste Gesprächsrunde im Zusammenhang mit künftigen COVID-19 Testungen im niedergelassenen Bereich statt. Im Zuge der Beratungen erörterte die Landesrätin gemeinsam mit Dr. Dietmar Baumgartner, Vizepräsident der NÖ Ärztekammer, Dr. Susanne Rabady, Leiterin des Kompetenzzentrums für Allgemein- und Familienmedizin an der Karl Landsteiner Privatuniversität sowie NÖ Sanitätsdirektorin Dr. Irmgard Lechner die nötigen Rahmenbedingungen, um die Testmöglichkeiten in Arztpraxen rasch umsetzen zu können.

Seit der Vorwoche regelt eine im Nationalrat beschlossene Sammelnovelle zu den entsprechenden Sozialversicherungsgesetzen einerseits für Vertragsärzte und Ambulatorien die Möglichkeit, COVID-19-Testungen durchzuführen, sowie andererseits auch den Kostenersatz für die Krankenversicherungsträger durch den Bund. Zwar stünde der genaue Zeitpunkt der Umsetzung noch nicht fest, betont Königsberger-Ludwig, weil die spezifischen Erfordernisse, z.B. die Art der Tests, die Honorierung etc., durch Verordnungen des Ministeriums noch zu bestimmen seien, dennoch nütze man in Niederösterreich jetzt schon die Zeit, um gut vorbereitet zu sein und nötige Unterstützung geben zu können, so die Landesrätin.

„Die neu geschaffene Möglichkeit gibt sowohl PatientInnen als auch ÄrztInnen die Sicherheit, die sie brauchen, um das Angebot im niedergelassenen Bereich in der kommenden Grippe-Saison möglichst sorgenfrei anbieten bzw. in Anspruch nehmen zu können. Es ist eine hilfreiche Unterstützung für das öffentliche Gesundheitssystem, das selbstverständlich weiterhin primär für die Abklärung und Maßnahmen bei Verdachtsfällen zuständig sein wird“, meint LR Königsberger-Ludwig und weiter: „Die Ärztekammer und der Sanitätsstab des Landes NÖ werden klare Anleitungen erarbeiten, um die notwendigen Schutzvorkehrungen transparent und gleichartig gestalten zu können. Schließlich soll den ÄrztInnen im niedergelassenen Bereich ein sicheres Arbeiten ermöglicht werden.“

Vizepräsident Dr. Baumgartner betont, dass die Ärztekammer die aktuelle Entwicklung ausdrücklich begrüßen würde und die Ordinationen bestmöglich unterstützen werde, insbesondere mit notwendigen Informationen. Zudem streicht der Vertreter der Ärzteschaft hervor, dass das Angebot selbstverständlich freiwillig sein werde und genaue Leitlinien zur Verfügung gestellt werden würden.
„Viele Hausärztinnen und Hausärzte haben bereits Erfahrung mit der Untersuchung, Testung und Behandlung von PatientInnen mit Infektionskrankheiten in Zeiten der Pandemie gesammelt. Wir haben gelernt, auch in diesen Zeiten allen unseren PatientInnen die nötige Betreuung in großer Sicherheit anzubieten. Die Fachgesellschaft für Allgemeinmedizin und das Kompetenzzentrum für Allgemeinmedizin an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften stellen die nötigen Informationen für die optimierte Gestaltung von Infektionssprechstunden in den hausärztlichen Praxen zur Verfügung. Dazu gibt es eine eigene Website, die das aktuelle Wissen zur Covid-Erkrankung bündelt und zudem allen HausärztInnen einen Helpdesk für eventuelle weitere Fragen anbietet“, so Dr. Susanne Rabady abschließend.

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