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Frauen verdienen 100 Prozent - Warum nicht in Österreich?

Erstellt am: 17.10.2020
Frauen verdienen 100 Prozent - Warum nicht in Österreich?-
Der Equal Pay Day fällt in Niederösterreich in diesem Jahr auf den 20. Oktober. Von da an arbeiten Frauen statistisch gesehen gratis.

Frauen stehen in der Corona-Krise unter hohem Druck. Zusätzlich zur gesundheitlichen Gefährdung kommen Anforderungen bei der Kinderbetreuung, wenn einzelne Schulen oder Klassen schließen. Gerade für Alleinerzieherinnen ist diese Situation besonders schwierig. Zudem arbeiten Frauen oftmals in systemrelevanten Berufen, wo besondere Herausforderungen auf sie zukommen. Trotzdem verdienen Frauen in Niederösterreich noch immer 19,9 Prozent weniger als Männer. Während Männer im Schnitt auf 54.934€ kommen, verdienen Frauen lediglich 43.998€. Unter dem Motto „Frauen verdienen 100 Prozent“ machen die Amstettner SPÖ-Frauen anlässlich des Equal Pay Days auf diesen Missstand aufmerksam.

„Für uns ist klar, dass es endlich gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit braucht. Das ist längst überfällig und eine Frage der Gerechtigkeit. Um eine Gleichstellung von Männern und Frauen zu erreichen, braucht es aber eine Vielzahl an weiteren Maßnahmen. So fordern wir als SPÖ verkürzte Vollzeit und Halbe/Halbe in der Familie, 50 Prozent der AMS-Mittel für Frauen und einen Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz ab dem 1. Lebensjahr. Spartenübergreifend braucht es zudem einen Mindestlohn von 1.700€ steuerfrei. Das Burgenland zeigt, dass der Mindestlohn möglich ist. Hier gibt es im Landesdienst bereits einen Mindestlohn von 1.700€ netto. Das wollen wir branchenübergreifend auch in Niederösterreich“, erläutert SPÖ-Frauenvorsitzende Gemeinderätin Regina Öllinger.

Quelle: SPÖ Amstetten

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