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Erika Lininger für außerordentliches Engagement ausgezeichnet

Erstellt am: 15.10.2021
Erika Lininger für außerordentliches Engagement ausgezeichnet-
Bei der jährlichen Verleihung des Amstettner Sozialpreises fiel die Wahl 2021 auf Erika Lininger, die sich seit 1994 für Rumänien Hilfe einsetzt und damit unzähligen Kindern und Familien geholfen hat.

Im Jahr 2018 wurde der Sozialpreis Amstetten ins Leben gerufen und 2019 erstmals vergeben. Nach Dr. Ester Steininger, Grete Gamper wird Erika Lininger nun als dritte Persönlichkeit diese Ehrung zuteil. Durch ihren Einsatz hat sie Kinder mit Schulmaterial und Spielsachen versorgt, aber auch Krankenhäuser mit Betten ausgestattet. Zusätzlich wurden durch Spenden und Erlöse auch zahlreiche ärztliche Behandlungen oder Heizkosten finanziert.
„Beinahe drei Jahrzehnte engagiert sich Erika Lininger schon für die Rumänien Hilfe. Nach so vielen Jahren ist es schwer bis unmöglich in Zahlen zu fassen wie vielen Kindern und Familien durch ihren Einsatz geholfen wurde und auch jetzt noch wird. Es ist mir eine große Freude einen so engagierten Menschen ins Rampenlicht zu holen und für diese außerordentliche Leistung auszuzeichnen.“ So Bürgermeister Christian Haberhauer bei der Verleihung des Amstettner Sozialpreises.

Ein Hilfsprojekt wächst und gedeiht
1997 gründete Erika Lininger ihre eigene Rumänienhilfe und freute sich damals schon über viel Unterstützung. So stellte KommR. Josef Ertl ein Lager in der Peter Mitterhoferstraße zur Verfügung. Dort entstand mit den Jahren ein Flohmarkt, dessen Einnahmen der Rumänienhilfe zu Gute kamen. Auch an österreichische Familien in Not wurden hier Waren verschenkt. Seit 1994 konnte durch Frau Liningers Engagement in Cavnic ein Krankenhaus mit 140 Betten neu eingerichtet werden, 7 Kindergärten neu ausgestattet werden und es wurden 2 Volkschulen und 1 Gymnasium komplett neu saniert und möbliert. Weiteres wurden über 150 Häuser saniert und neu möbliert und 17 kleine Häuser gebaut. Auch ein Altenheim in Baia Sprie wurde mit Betten ausgestattet. Seitens der Rumänienhilfe konnten auch unzählige Arztkosten übernommen werden, Heizkosten bezahlt werden und monatlich seit 2016 über 560 kostenlose Mahlzeiten verteilt werden. Ein besonderer Fokus lag jedoch immer auf Schulen und Kindergärten. So wurden für unzählige Kinder Schulmaterial und Spielsachen besorgt. Auch Corona konnte Frau Lininger nicht daran hindern weiter zu helfen. Seit Februrar 2020 wurden 237 Hilfspakete direkt per Post versandt.

Viel Unterstützung von vielen Freiwilligen
Nach all den Jahren ist Erika Lininger dem Helfen nicht müde geworden. Mit über 80 Jahren ist sie dreifache Mutter und Großmutter von 7 Enkelkindern und 4 Urenkeln. Trotzdem lässt sie es sich nicht nehmen weiterhin Transporte nach Cavnic zu organisieren. Seit 2020 betreibt sie außerdem einen kleinen Flohmarkt in ihrer Garage, der natürlich dem Rumänienprojekt zu Gute kommt. Nach all den Jahren möchte sie sich vor allem bei der langen Liste von Unterstützern bedanken. Wie etwa KommR. Josef Ertl und Manfred Ertl. Auch Abt Berthold Heigl, Pfarrer Jakobus von Wolfsbach, Martin Laumer und Franz Gerlinger sowie den Orden der Franziskanerinnen Amstetten und der Mission St. Stefan. Weiteres bei dem Round Table Amstetten, dem Lions Club Amstetten, der Spedition Weiss Pöchlarn und Karl Schweighofer. „Ein großes Danke auch an alle Familien und Einzelpersonen, die die Rumänienhilfe unterstützt haben“, so Erika Lininger.

Fotocredit ©Stadtgemeinde Amstetten

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