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BMLRT investiert 18,9 Millionen Euro in die wichtige Wasser-Infrastruktur in Niederösterreich

Erstellt am: 28.11.2020
BMLRT investiert 18,9 Millionen Euro in die wichtige Wasser-Infrastruktur in Niederösterreich-
Bundesministerin Köstinger genehmigt wichtige Investitionen für die Regionen und die regionale Wirtschaft in Niederösterreich.
Wien (25.11.2020). Die Versorgung der Bevölkerung mit hochqualitativem Trinkwasser sowie die Entsorgung der Abwässer sind wichtige kommunale Aufgaben. Bundesministerin Elisabeth Köstinger genehmigte nach Befassung der Kommission Wasserwirtschaft österreichweit insgesamt 809 Wasser-Projekte. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus investiert somit 60 Millionen Euro in die Zukunft der Wasser-Infrastruktur. „Wasser ist für Mensch und Natur lebenswichtig, es ist unsere kostbarste Ressource. Investitionen in die Wasser-Infrastruktur in unseren Regionen haben deshalb höchste Priorität. Dazu trägt die finanzielle Unterstützung des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus maßgeblich bei“, betont Bundesministerin Elisabeth Köstinger.

7,7 Millionen für die wichtige Trink- und Abwasserwasserwirtschaft in Niederösterreich
Mit der heutigen Förderungszusage von Bundesministerin Köstinger wurden die Mittel für 135 Projekte für die kommunale Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung in Niederösterreich mit insgesamt 7,7 Millionen Euro Bundesförderung freigegeben. Darunter befinden sich mehrere Großprojekte, wie beispielsweise die Anpassung der Kläranlage Wildendürnbach samt Sanierung und Erweiterung der zugehörigen Kanalisation. Dieses Projekt wird seitens des Bundes mit einer halben Million Euro Förderung unterstützt. Ein weiteres Projekt betrifft den Neubau von 8 km Kanal in der Gemeinde Haugschlag, welches mit 660.000 Euro Bundesförderung realisiert werden konnte. In der Gemeinde Engelhartstetten konnte die Trinkwasserversorgung durch den Bau von rund 8 km Wasserleitungen und einem Wasserbehälter erweitert werden. Die Bundesförderung dafür betrug 477.000 Euro. „Unsere Trinkwasser- und Abwasserinfrastruktur ist die Basis für die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem und sicheren Trinkwasser. Die genehmigten Projekte lösen in Niederösterreich wichtige Investitionen in den Regionen aus und sorgen dafür, dass die regionale Wirtschaft profitiert“, freut sich Köstinger über den Beschluss.

Zusätzliche Förderungsmittel für die Gewässerökologie
„Flusslandschaften werden seit jeher vom Menschen genutzt. Zur Verbesserung müssen wir konsequent Sanierungsmaßnahmen setzen, um die Situation unserer Flüsse zu verbessern. Dafür stellt die Bundesregierung zusätzlich 200 Mio. Euro zur Verfügung. Wir haben in Österreich bereits zahlreiche Maßnahmen zur Renaturierung von Flüssen und Bächen gesetzt, aber mit diesen zusätzlichen Mitteln können viele neue Projekte umgesetzt werden“, berichtet Köstinger. Auf Basis des aktuellen Beschlusses der Kommission Wasserwirtschaft konnte bereits ein Projekt in Rabenstein mit rund 38.000 Euro Förderung unterstützt werden.

11,2 Millionen Euro für den Schutz vor Hochwasser in Niederösterreich
Der Schutz vor Naturgefahren wird auch in Zukunft im Fokus der Aufmerksamkeit stehen. „Wir investieren seit vielen Jahrzehnten konsequent in den Hochwasserschutz, damit das Hochwasserrisiko nicht weiter verschärft wird“, erläutert Köstinger. Im Bereich Hochwasserschutz gab die Bundesministerin heute grünes Licht für insgesamt 20 Projekte für einen vorbeugenden Hochwasserschutz bzw. zur Instandhaltung von bestehenden Anlagen mit einer Bundesfinanzierung von rund 11,2 Millionen Euro. Das größte Projekt ist der dritte Bauabschnitt des Rückhaltebeckens Fahrafeld an der Triesting in Pottenstein. Die Bundesfinanzierung für diesen dritten Bauabschnitt beträgt 6 Mio. Euro. Ein weiteres Großprojekt mit einer Bundesfinanzierung von rund 3,3 Mio. Euro betrifft den Hochwasserschutz an der Schwechat in Zwölfaxing, durch den 69 Objekte geschützt werden.

Fotografin:Alexander Haiden, BMLRT

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