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Betacampus; die nächsten Schritte

Erstellt am: 26.08.2020
Betacampus; die nächsten Schritte-
Einreichpläne und Verkehrsstudie zu Jahresende

Vergangenen Freitag lud der Beta-Campus-Vorstand Anrainerinnen und Anrainer sowie alle Interessierten zu einem gemeinsamen Informationstermin.

Obmann Thomas Welser und Bürgermeister Werner Krammer begrüßten die Gäste und lieferten Neuigkeiten zum aktuellen Projektstand. Der Beta-Campus entsteht derzeit auf dem ehemaligen Areal der Firma Bene und gibt einen Ausblick auf die Zukunft des Wohnens, des Arbeitens, Lernens, Forschens und Netzwerkens. Hauptziel ist es, hier Netzwerke zwischen Unternehmen, Schulen und Politik zu schaffen.

Junge Menschen an der Hand zu nehmen, sie für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und ihnen Möglichkeiten für ihre zukünftige Arbeitswelt zu eröffnen. Basis für all das soll eine hochmoderne Polytechnische Schule sein, die ebenfalls im Beta-Campus beheimatet sein wird. „Mit diesem Projekt schaffen wir einen Mehrwert für die Gesellschaft, einen Mehrwert für die Wirtschaft, aber auch einen Mehrwert für das Miteinander. Dafür steht der Beta-Campus“, betont Thomas Welser.

Zug um Zug wächst der Beta-Campus also weiter. Die bereits bestehende Keimzelle in den Bürgerhäusern entlang der Straße ist bereits mit hochwertigen Coworking-Arbeitsplätzen und Seminarräumen ausgestattet. Das Spannende: Der Beta-Campus breitet sich auf immer weitere Flächen aus. „Wobei jeder Raum stets über den Inhalt entsteht“, so Thomas Welser bei einem Rundgang. Neu hinzugekommen sind in jüngster Zeit Werkstätten unter anderem mit einem 3D-Drucker ausgestattet und auch der Coworking-Bereich wird größer. Derzeit sind sieben Coworking-Plätze vergeben, vier weitere sind gerade im Entstehen.

Die Pläne für die noch leerstehende Fabrikhalle werden derzeit vom Architekturbüro „HALLE 1“ aus Salzburg sowie dem Architekturbüro „Hertl“ aus Steyr verfeinert. Gemeinsam mit einer Steuerungsgruppe bestehend aus Vertretern der Alpenland, des Beta-Campus und der Stadtgemeinde werden die Details ausgearbeitet. „Entscheidend ist, dass das Gebäude hier bestehen bleibt und wir eine Klammer rundherum legen“, erklärt Bürgermeister Krammer. Ein Baubeginn ist voraussichtlich frühestens im Herbst 2021 möglich. „Wir wollen hier nichts überstürzen und das Projekt bestmöglich auch im Sinne der Anrainerinnen und Anrainer betreuen“, so der Stadtchef weiter, der gleichzeitig auch auf die geplante Verkehrsstudie verwies: „Mit diesem Projekt ist der Anstoß gegeben die Verkehrssituation auf der Zell einer Lösung zuzuführen. 

"Es soll hier Zubringerverkehr aber keinen Durchzugsverkehr geben.“ Ergebnisse der Verkehrsstudie sollen im Herbst vorliegen. Die Entstehung des Beta-Campus begann vor mittlerweile sechs Jahren. Damals entschloss sich die Firma Bene das Areal zu verkaufen. Die Stadt legte einen Baustopp darauf und suchte nach einem Partner, um in einen Beteiligungsprozess für die weitere Entwicklung zu gehen. Gemeinsam mit der Alpenland (gemeinnützige Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft) und interessierten Anrainerinnen und Anrainern wurde ein Bild für die Zukunft des Areals gezeichnet. Der Beta-Campus hat sich in den letzten ein bis zwei Jahren dazu entwickelt. Anfang des Jahres gab es die ersten Ergebnisse dafür aus einem Architekturwettbewerb. Ebenfalls vor kurzem besuchten Landesrat Jochen Danninger und Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka Waidhofens Keimzelle der Zukunft und machten sich persönlich ein Bild vom derzeitigen Projektstand.


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