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Äschennachwuchs für die Ybbs

Erstellt am: 19.10.2020
Äschennachwuchs für die Ybbs-
Bestände für die Zukunft sichern
Etwa 700 Jungäschen wurden vergangene Woche im städtischen Fischereirevier von den Fischereiaufsehern Peter Stattmann und Christoph Friesenegger in die Ybbs eingesetzt. In der kristallklaren Ybbs tummeln sich Bachforellen, Regenbogenforellen, Aiteln und auch die Äsche fühlt sich hier so richtig wohl. Der lateinische Name der europäischen Äsche, Thymallus thymallus, soll angeblich vom Thymianduft, den der frisch gefangene Fisch ausströmen soll, herrühren.

Nicht nur deshalb ist die Äsche ein Highlight für jeden Angler. Neben ihren natürlichen Feinden wie dem Kormoran und dem Fischotter, macht den Fischen auch die Klimaerwärmung und die Umweltverschmutzung zu schaffen und in den vergangenen Jahren war ein starker Rückgang der Äschenbestände zu beobachten. Nicht zuletzt durch die vielen Bemühungen des Vereins„Rettet die Ybbsäsche“ konnten sich die Bestände wieder erholen. Um den Fortbestand zu sichern und die Population weiter zu erhöhen wurden im März diesesJahres Mutterfische aus der Ybbs entnommen, um Eier abzustreifen.

Die Fische wurden im Anschluss wieder unversehrt ins Gewässer zurückgesetzt. In der Fischzucht wurden die Eier erbrütet und die Jungfische aufgezogen. Nun, nach einem halben Jahr, hatten die Fische eine Größe von 7 bis 10 cm und wurden wieder in die Ybbs zurückgesetzt. In drei bis vier Jahren sollten die Fische laichreif werden und in Zukunft auch wieder für Nachwuchs in der Ybbs sorgen. „Es wird in Zukunft immer wichtiger wieder auf Wildfische zu setzten, da diese ihren Feinden gegenüber ein natürliches Fluchtverhalten aufweisen und somit eine größere Überlebenschance haben“, so Peter Stattmann.

Foto: Fischereiaufseher Peter Stattmann beim Einsetzten der Jungäschen

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